Gestüt-Mimmenhof
  Aktuelles - Willkommen auf Gestüt Mimmenhof
 

Willkommen auf Gestüt Mimmenhof

 --- Herren 1 verlieren mit 4:3 im Pokal Viertelfinale gegen GW Konstanz --- Eilmeldung!!!:Stallmeister Hans Gaugel holt mit Jürgen Hilkert eine Silber-Medaille bei den Baden-Württembergischen-Meisterschaften in Friesenheim Eilmeldung!!!---


Stallmeister Hans rockt Friesenheim

Klartext - Heute Karl Weber

In unserer Serie "Klartext" spricht heute Karl Weber. Bronzemedaillegewinner bei den
Baden-Württembergischen Tischtennis- Seniorenmeisterschaften 2019 in Friesenheim.

Silbermedaille wird aberkannt

Stallmeister Hans unter Dopingverdacht - Arbeit in Friesenheim umsonst
Heute Morgen bekam Vorstand Andreas Kohllöffel einen Anruf vom südbadischen Tischtennisverband. Der Seniorenwart Sascha Seitz teilte ihm mit, dass die von Hans Gaugel bei dem Baden-Württembergischen Meisterschaften gewonnene Silbermedaille umgehend an den Verband zurückgeschickt werden muss. Die Dopingproben, die bei jeder offiziellen Meisterschaft durchgeführt werden können, hätten Auffälligkeiten gezeigt.
Als der Vorstand Hans informierte und ihn aufforderte die Medaille an den Verband zurückzuschicken flippt dieser völlig aus. "Ich habe noch niemals Aufputschmittel oder andere Drogen zu mir genommen, die Sesself… vom Tischtennisverband können mich mal. Das lasse ich mir nicht gefallen, der Uli wird mir schon zu meinem Recht verhelfen, ich gehe bis zur obersten Instanz, auch wenn ich dafür zwei oder drei meiner Koi-Karpfen verkaufen muss,“
Unverständnis auch beim Bezirksvorsitzenden des Tischtennis Bezirkes Bodensee, Gerold Ehinger, der aber ausgleichend zur Ruhe mahnte. Aber auch für ihn war es ganz klar, „so kann man nicht mit einem 70 jährigen Altmeister umgehen. So machen wir unseren Sport kaputt.“

Mannschaftsführer Häge zeigte wenig Mitgefühl für den Seniorensportler: „Ist doch klar dass, diese Videos über seine Vorbereitung, Ernährungsänderung und das öffentliche "Aufziehen einer Linie“ bestimmte Dumpfbacken auf den Plan bringen. Er soll die Medaille halt zermahlen und zurückschicken.“ Insider wissen, dass dieses Filmchen, über die Einnahme glücklich machender Stoffe, ein Fake war. Im Moment kann sich hierüber noch jeder selber ein Bild machen, so lange das Video auf YouTube noch nicht gesperrt ist.
Eine Nachfrage beim DTTB und der NADA ergab auch keine weiteren Erkenntnisse. Dr. Lars Mortsiefer sagte nur, "laut Ausschreibung ( Bei der Einnahme von Medikamenten jeglicher Art müssen die  Anti-Doping-bestimmungen der NADA (= NADA-CODE) inklusive  aller Anhänge beachtet werden. https://www.tischtennis.de/topsport/anti-doping ) muss jeder Sportler mit Kontrollen rechnen. Auch ist es unglaublich was die Senioren während und vor dem Turniers so alles einwerfen.“
Zu diesem Punkt hätten wir gerne Mannschaftsarzt Dr. Ringsgwandl und Dr. Pudlich befragt, aber beide befinden sich im Moment auf Kurzurlaub in Spanien und sind nicht zu erreichen. Ein weiteres Problem sollte man nicht vergessen, darf der Doppelpartner von Hans, der Weinheimer Jürgen Hilkert seine Medaille behalten? Jürgen war sauber und hat sich nicht zu Schulden kommen lassen. Wir wollten ihn befragen, aber er befindet sich gerade, mit seiner kleinen Band, auf Bädertournee an der Ostsee.
Die Mimmen hoffen nun auf die B-Probe und stehen ihrem Stallmeister bei.
(PS-MTV - 1. April 2019)


Trauer und Wut, verständlich bei so einem Ereignis

 

Nur Hundetrainer Andi Lerner ist noch fit und hat Biss

Mit einer Niederlage in Wollmatingen (3:9) und einem Sieg daheim gegen Gottmadingen (9:5)beendete die Erste die Saison. Vermutlich wird die Mannschaft um El Capitano (Jürgen Häge) den 3. Tabellenplatz am Saisonende einnehmen. Mehr war objektiv nicht möglich. Über die gesamte Saison waren die Mannschaften aus Konstanz und Wollmatingen stärker und steigen verdient in die Landesliga auf. Am vergangenen Spieltag gab unsere Erste nochmals alles, aber es wurde deutlich, dass einige Spieler nun eine längere Erholungsphase benötigen. Lediglich Andreas Lerner präsentierte sich nochmals in Topform und gewann alle 4 Einzel.

Nun ist Regeneration und Erholung vor den nächsten Aufgaben angesagt. Die nächsten Termine sind ein internationales Turnier in Ruhpolding 30.05 bis 2.06.2019, die Baden-Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften in Kornwestheim/Eningen (12.05.19)  und der Deutsche Clickball-Cup am 15. und 16. Juni 2019 in Fulda (Hessen).

Wie das Team der Mimmen in der nächsten Runde aussieht ist noch nicht klar. Ob es Rückkehrer, Neuzugänge oder Abgänge, bis zum Wechseltermin am 31. Mai, geben wird steht noch nicht fest. Fast wünschte man sich, dass das gut funktionierende, fröhliche Kollektiv in gleicher Zusammensetzung ihren Weg fortsetzen kann.


Stallmeister Hans ist nach der langen Runde und seinen Erfolgen doch sehr müde

Fair-Play-Preis für Fußballer des SC Lauchringen

Aus Solidarität mit einem rassistisch beleidigten Mitspieler verließen die Spieler des SC Lauchringen kurz vor Ende der Partie geschlossen den Platz. Jetzt wurden sie mit dem Fair-Play-Preis des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Vereins Deutscher Sportpresse ausgezeichnet. Der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten vergeben jährlich den Fair Play Preis des Deutschen Sports. Die Auszeichnung geht dabei an Personen und/oder Initiativen,die den Begriff "Fair Play" durch herausragende Gesten oder Aktionen mit Leben füllen und damit zu Vorbildern im Sport und darüber hinaus werden.

Die Jury hatte sich dafür entschieden, die 1 . Mannschaft des SC Lauchringen mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports 2018 in der Kategorie Sonderpreis auszuzeichnen. Die Jury war beeindruckt vom entschlossenen Eintreten der Mannschaft angesichts der rassistischen Außerungen aus dem Publikum im Spiel gegen den FC Weizen. Die Spieler des SC Lauchringen nahmen den Abbruch der Partie in Kauf, indem sie sich solidarisch mit ihrem Mannschaftskollegen Kebba Manneh zeigten, der als Reaktion auf die Beleidigungen gegen ihn den Platz verlassen hatte. "Die Mannschaft setzte damit ein unübersehbares und wichtiges Zeichen gegen Rassismus, das auch über den Sport hinaus von Bedeutung ist. Gerade in der heutigen Zeit müssen Offenheit, Toleranz und Solidarität als Pfeiler unserer Gesellschaft verteidigt und gelebt werden." Das Verhalten des Teams des SC Lauchringen zeigt das Potenzial des Sports, eben solche Werte zu vermitteln und für sie einzutreten.

Manneh Kebbas Asylantrag wurde bereits vor einem Jahr abgelehnt. Genau einen Tag vor der Ehrung in Wiesbaden läuft Mannehs Aufenthaltsgenehmigung (27-03-19) ab. Manneh lebt seit dreieinhalb Jahren in Lauchringen, er spricht Deutsch, hat eine Arbeitsstelle und Freunde.

Es herrscht kein Bürgerkrieg in Gambia, und seitdem der umstrittene Langzeitherrscher Yahya Jammeh 2017 wegen einer drohenden Militärintervention westafrikanischer Staaten ins Exil floh, gilt das kleine Land als relativ sicher.Manneh kam über den Senegal, Mali, Niger und Libyen und dann auf einem Boot nach Italien gelandet.

Seit über zwei Jahren steht er in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis, ist nicht nur im Verein, sondern auch in der Gemeinde gut integriert. Es nur schwer zu verstehen, dass man solche Menschen abschiebt.

Wie Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) ankündigt hat will er eine Bleibeperspektive für integrierte Geflüchtete mit fester Arbeitsstelle zu schaffen. Hoffen wir, dass dies tatsächlich eingeführt wird, denn es ist schon lange überfällig.Manneh Kebba wurde jetzt für weitere 6 Monate eine Duldung erteilt.


  Zur Verleihung des Fair Play Preises des Deutschen Sports wurde eine Delegation des Sportclub Lauchringen am 28. März 2019 um 18.00 Uhr in das Schloss Biebrich in Wiesbaden eingeladen.

Es geht auch ohne "Südbaden-Legenden"

Auch in diesem Jahr geht der Bezirkspokal der Senioren nach Mimmenhausen. Günni Maier, Bob Baur und Hans Gaugel gewannen 4:0 im Finale gegen Bittelbrunn. Das Auffälligste an der Partie war, dass der Erfolg ohne die sogenannten „Südbadenlegenden“ Jürgen Häge und Gerold Ehinger, die bisher an allen Pokalgewinnen des TSV Mimmenhausen beteiligt waren, erfolgte. „Die Legenden sind sehr müde“, war der Tenor in Allensbach. Sicher berechtigte Einwände, hatten doch einige das Südbadendoppel am Vorabend bei ihrer Doppelniederlage gegen Stockach gesehen.

Nur ein Mann zeigt zurzeit den Einsatz, die Form und die Erfolge, die ihn als Führungsspieler und Legende legitimieren – Hans Gaugel. Letzte Woche noch eine Silbermedaille bei den Baden-Württembergischen-Meisterschaften und diese Woche der Vorbereiter, durch den Sieg gegen den Bittelbrunner Spitzenspieler Michael Hertenstein, für den Pokalsieg.



   
Die 3 Daltons vom Mimmenhof                                                                

 

                                       Siegerehrung U 18 mit den 3 Daltons aus Konstanz


Jung und Alt zusammen - ein schönes Bild
Unsere Jugend brachte eine tolle Leistung. 4:1 Sieg gegen Konstanz im Halbfinale.
Im Endspiel gab es dann, nach tollen Spielen, eine knappe 4:3 Niederlage gegen Beuren a.d. Aach

 


Endlich - neue Sattelmachermeisterin auf Mimmenhof

Dr. Pudlich verbessert sein Team weiter - Remstälerin kommt für 3 Jahre

Seit Jahren sucht unser Doktor Pudlich, dem das Wohl unserer Tiere so unheimlich am Herzen liegt, nach einem Sattelmachermeister. „Ihr glaubt nicht was durch einen falsch angepassten Sattel dem Pferd angetan werden kann“, erzählte er den Stallknechten bei jeder Fortbildungsmaßnahme auf Gestüt Mimmenhof.

Der Sattel ist ein wichtiger Teil für das Reitpferd. Wie ein Schuh beim Menschen, muss er genau passen, er darf nicht zwicken oder reiben. Nur wenn der Sattel wirklich passt, fühlen sich unsere vierbeinigen Freunde wohl.

Hatte vor Jahren Doktor Pudlich unseren Hufschmied Roger aus dem Osten geholt, so ist er nun im schönen Remstal fündig geworden. Wie er die begnadete Sattelmacherin Christina gefunden hat will er uns nicht verraten. Nur wer die weltweiten Kontakte von Dr. Pudlich kennt und weiß, dass Christina auf vielen Gestüten für wertvollste Pferde gearbeitet, kann sich sicher einen Reim darauf machen. Stallmeister Hans und Stallbursche Günnicek hatten nun in Friesenheim die Aufgabe sich mit Christina zu treffen und die vorbereiteten Verträge unterzeichnen zu lassen. Nach seinen sehr guten Spielen und dem sehr knappen Ausscheiden aus in der Gruppenphase, brachte dieses schöne Ereignis unseren Herr Stallmeister wieder etwas auf die Beine. Besonders schön ist, dass Christina das Hobby vieler Stallburschen teilt, sie spielt auch Tischtennis. Obwohl es unheimlich viel Arbeit in der Sattelkammer des Gestüt es gibt, wird Christina ihren Lebensmittelpunkt nicht an den See verlegen, sondern weiterhin mit ihrem netten Mann im Remstal bleiben. Sie wird allerdings immer wieder einige Tage und vor allem an den Wochenenden auf Mimmenhof sein und steht dann natürlich auch unseren Freizeitreitern zur Beratung zur Verfügung.

 

Begleiten sie unseren Stallmeister Hans bei den Vorbereitungen zu den
Baden-Württembergischen-Meisterschaften in Friesenheim






Zwei die sich einig sind, Helm auf und die restlichen Aufgaben der Rückrunde angehen. Antrag auf andere Bälle und Wohlfühltrikots zur neuen Runde wurden schriftlich in 3-facher Ausferigung gestellt.

Mimmen siegen mit 9 zu Günni
Mit dem TTC Beuren II war am letzten Spieltag der direkte Tabellennachbar in Mimmenhausen zu Gast. Im Vorfeld wurde daher mit einer engen Begegnung gerechnet. Der TSV startete aber mit 3:0 nach den Doppeln bärenstark. Danach musste nach einem sehr sehenswerten Spiel Günni Maier dem Gegner gratulieren. Dies war aber dann der einzige Punkt für Beuren. Unsere Erste spielte die Begegnung souverän und konzentriert zu Ende und gewann überraschend deutlich mit 9:1.

 

Knappe Pokal-Niederlage in Konstanz

Es war vermutlich das vorweggenommene Endspiel um den Herren B Pokal im Bezirk Bodensee. Die Auslosung wollte es so, dass unsere Mannschaft bereits im Viertelfinale gegen den derzeitigen Tabellenführer der Bezirksliga TTC GW Konstanz antreten musste. Konstanz erwischte einen sehr guten Start und ging 3:0 in Führung. Dann holten Häge/Maier im Doppel den ersten Punkt für den TSV. In den folgenden Einzeln legten Günter Maier und Jürgen Häge nach und sorgten für den 3:3 Ausgleich. Nun musste das letzte Einzel die Entscheidung bringen. Bob Baur zeigte eine starke Leistung gegen Kretzer. Allerdings reichte es trotz gutem Kampf nicht zum Sieg.

                  TTC GW Konstanz II         TSV Mimmenhausen      

1-2         Bädicker, Matthias      -   Häge, Jürgen     11:9       12:10     9:11       12:10                 3:1  

2-1         Kretzer, Dieter - Maier, Günter 11:8       11:9       11:3                                             3:0  

3-3         Krieg, Sascha     Baur, Harald       11:3       11:8       11:8                                      3:0    

D1-D1   Kretzer, Dieter/Krieg, Sascha -  Maier, Günter/Häge, Jürgen     9:11       6:11       5:11       0:3      

1-1         Bädicker, Matthias    -     Maier, Günter 6:11       5:11       5:11                           0:3           

3-2         Krieg, Sascha   -  Häge, Jürgen     8:11       9:11       11:7       10:12                     1:3           

2-3         Kretzer, Dieter  - Baur, Harald       11:4       13:11     8:11       11:8                      3:1           

Gorilla-Beobachtung und andere schöne Erlebnisse

Wie in jedem Jahr ist auch diesmal eine kleine Abordnung vom Mimmenhof dem Fasnetstrubel am See entflohen und hat am 44. Tischtennisturnier in Laichingen teilgenommen. Aber nicht nur der Sport, sondern auch soziales Engagement stand an diesem Wochenende auf dem Programm der Stallburschen. Hatte Stallmeister Hans vor zwei Jahren auf dem Pferdemarkt in Heilbronn noch zwei schöne Pferde für das Gestüt erstanden, sollte diesmal eine Attraktion für den Kinderspielplatz auf Mimmenhof abgeholt werden.

Hans, Gerold, Günni und Bob führte der Weg zuerst nach Bad Liebenstein in den Thüringer Wald. Roger Schräpler, die Perle des Ostens, den Dr. Pudlich damals vom Landesgestüt Prussendorf in Sachsen-Anhalt abgeworben hat und der seit Jahren auf Mimmenhof  überragende Arbeit als Hufschmid leistet, hatte den Kontakt zu einem befreundeten Holzschnitzer hergestellt. Schnell war klar, welches Spielzeug die Kinder auf Mimmenhof erfreuen sollte: ein Pferdekarren. Da lebende Tiere jedoch das Größte sind, erwarb Stallmeister Hans auch noch eine schöne Familie von Blindgänsen. Nach dem Genuss der wohl besten Thüringer Bratwürste, fuhr die Abordnung zurück ins Schwabenland. Besonders Gerold freute sich, mal wieder die Schwaben mit allen ihren Vorzügen zu erleben.

Am Nachmittag spielte das Quartett beim traditionellen TT-Fasnets-Turnier in Laichingen mit. Hans Gaugel kämpfte in diesem Jahr nicht mit Egon Jonas vom TSV Gammertingen, da dieser den Druck an der Seite des Altmeisters nicht mehr verkraften konnte,  was zu einem totalen spielerischen Einbruch führte. Nur ein Mann im Verein ist zurzeit in der Lage, den 70.-Jährigen zu führen: Gestütspsychologe Gerold. Sie spielten sehr erfolgreich und verloren -nach überstandenen Gruppenphase- erst gegen den späteren Vizemeister ganz knapp.


Das „Schneewittchen-Doppel“ Bob und Günni, sucht weiterhin seine Form. Einer schlägt nicht aggressiv genug auf, der andere trifft nicht. Es reichte zwar zum Überstehen der Gruppe, aber im Achtelfinale war gegen den singenden Fliesenlegermeister Willebold Göppel und die slowakische Abwehrmaschine Radomir Chanecka für unsere Knechte Feierabend. Ein schöner Tag fand bei Kuchen und Bananen ein wunderbares Ende. Besonders erfreuten sich die Zuschauer an zwei spielenden Silberrücken-Gorillas.


Näheres im Video.

 

 

Hartmut Freund startet bei den "Special Olympics"




Erika Ziegler
geb. Eber
* 07.08.1937    -   † 11.02.2019  in Bergheim
 

 Am vergangenen Sonntag ist Erika Ziegler im Alter von 81 Jahren verstorben. Die in Markdorf-Bergheim (Bezirk Allgäu-Bodensee) wohnende Ziegler zeichnete sich durch ihr unermüdliches Engagement für den Seniorensport ihres Bezirks und des TTVWH aus. Als aktive Spielerin war sie äußert erfolgreich, gewann im Senioren-Bereich unzählige Titel auf Württembergischer und Baden-Württembergischer Ebene, dazu zwei Bronze-Medaillen bei Europameisterschaften. Darüber hinaus war sie in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich für den TTVWH tätig. Für all ihre Verdienste erhielt sie  von Seiten des TTVWH die Ehrennadel in Gold, die Spielernadel in Gold sowie die Leistungsnadel in Gold. Eine besondere Ehre war für sie die Überreichung des Alfred-Nollek-Pokals, der vom Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern für besondere sportliche und ehrenamtliche Tätigkeit vergeben wird. Die Trauerfeier findet am Freitag, 22.02.2019, um 10:30 Uhr in der Pfarrkirche in Markdorf-Bergheim statt. Anschließend sind die Besucher ins Campingstüble eingeladen.

Wir wünschen Euch ein frohes und glückliches neues Jahr!
Herzliche Grüße von der Gestütsleitung und allen Stallburschen.


 

Neujahrsbotschaft 2019 von Landesbischof Frank Otfried July

Das ist das biblische Wort, die Losung für das Jahr 2019, die das große Wort „Frieden“ in Beziehung zu unserem Leben, Reden und Tun bringen will. Frieden findet jeder gut. Aber was sind wir bereit, dafür zu geben?

Das zu Ende gehende Jahr 2018 war ein Jahr des Gedenkens, das an erschütternde Ereignisse von Krieg und organisierter Gewalt inmitten Europas erinnerte: 1618 begann der Dreißigjährige Krieg, ein über Jahrzehnte loderndes politisch-religiös angefeuertes Gemetzel. 1918, vor hundert Jahren, endete der Erste Weltkrieg, der sich an rücksichts- und diplomatielosen Nationalismen entzündete. Aus dieser bis dahin analogielosen Vernichtung lernte man – leider Gottes – so gut wie nichts. Der Wahn eigener rassischer und nationaler Überlegenheit führte zur Verfolgung von Minderheiten in Deutschland, die 1938 zunächst im eigenen Land mit brennenden Häusern und der Inhaftierung, Verschleppung und Ermordung jüdischer Bürgerinnen und Bürger begann und zum Zweiten Weltkrieg und der Massenermordung von Abermillionen Menschen führte.

Was hat die Erinnerung an die Schrecken von Diktatur, Gewalt und Krieg mit uns heute zu tun? Verstärkt sie in uns das Bewusstsein der Dringlichkeit, sich um den Frieden wirklich zu bemühen?

Sehen wir auf die Debattenkultur in Politik und Gesellschaft, im eigenen Land wie international, so entsteht der Eindruck, dass Menschen heute glauben, wieder mit dem Feuer spielen zu können. Nationalismus flammt erneut und ohne Scham in unseren Reihen wieder auf. Minderheiten werden angegriffen und pauschal für soziale und gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht. In öffentlichen Diskursen haben Brandstifter das Podium bestiegen und stiften Unfrieden und Misstrauen. Man verkauft Waffen und hofft auf das Ausbleiben der Explosion.

Frieden hingegen braucht die Hingabe aller, die ihn sich wünschen: von engagierten Politikerinnen und Politikern. Von mutigen Journalistinnen und Journalisten, die ihre ethischen Grundsätze angesichts einzelner greller Gegenstimmen nicht aufgeben. Von Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrem Engagement für eine friedliche, freiheitliche Gesellschaft nicht nachlassen und nicht einfachen Parolen folgen. Ja, von jedem Einzelnen, der vor der Entscheidung steht: Was zählt mehr – der eigene Vorteil oder der Friede aller? Diese Frage leitet uns, wenn im kommenden Jahr die Europawahlen anstehen. Wenn wir die Friedensbildung zum wesentlichen Bestandteil der Pädagogik machen in ganz Europa. Wenn wir weiter Einspruch erheben gegen den Rüstungsexport.

Frieden ist keine Kür, sondern ein Gebot des Heiligen Gottes. Es ist an uns ausgesprochen, „dass es die Elenden hören und sich freuen“ (Psalm 34,3). Die Elenden, das sind die Verlierer der Waffen- und Wirtschaftsdeals, die Verwundbaren: Sie leiden unter der wachsenden Eskalation und unter falschem Frieden, der nicht mit Gerechtigkeit einhergeht.

Die Jahreslosung mahnt mit allem Ernst, diesen Frieden, den nur die Gerechtigkeit bringen kann, zu jagen und zu suchen. Wer sich in den Dienst des Friedens stellt, der gehört dem Lebendigen Gott an: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9)

Gott ist der Gott des Friedens, der seinen Frieden schenkt, so wie Christus es spricht: „Friede sei mit Euch.“

Ein friedliches neues Jahr wünscht
Ihr Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

 

Vorgestellt: Heute der Rennstall von Marco Klein in Mannheim

Nur Insider kennen den kleinen Rennstall von Marco Klein. Im Filmbericht
wird uns der sympatische Trainer und seine Geschichte näher vorgestellt. 


 

Stallburschen in Mühlhausen und Grenzau im Einsatz

Bei der 51. Ausspielung des Wanderpokalturniers vom TTC Mühlhausen konnten die Teilnehmer aus Mimmenhausen gute Ergebnisse erzielen. Auf den vorderen Plätzen landeten Jürgen Häge (2. Platz Herren B und 3. Platz Senioren 50), Hans Gaugel (1. Platz Senioren 70) und Paul Hauser (3. Platz Herren D). Außerdem belegten Jürgen und Hans bei den Senioren und bei den Herren B im Doppel jeweils einen 3.Platz.

Beim Senioren-Cup in Grenzau konnte Stallbursche Günni im Einzel den 3.Platz und im Doppel, mit Bernd Freymeyer, den 2. Platz erringen.
 

Gestüt Mimmenhof - Filmempfehlung - Unbedingt ansehen!!!

 

 
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